Philosophie & Leitbild

Der Verein für
i – interkulturelle
b- Begegnung
u- und
k- Kulturvermittlung

ist ein in Linz tätiger Verein zur Förderung von interkulturellen Begegnungen und im Kontext interkultureller Kulturvermittlung im Sinne eines neuen Verständnisses von Integration.

Unsere zentralen Ziele sind:

  • Förderung der Integration von MigrantInnen in Linz durch konkrete Partizipation und Empowerment im gesellschaftlichen Zusammenleben.
  • Eine Förderung des Kennenlernens der “OÖ Kultur”.
  • Eine Förderung der Offenheit und Akzeptanz gegenüber MigrantInnen durch ein Kennenlernen anderer Kulturen sowie Lebensweisen und der Benefits einer multikulturellen Gesellschaft.

Unser Menschenbild ist:

das eines sich selbst erkennenden, selbstbestimmten Wesens, dessen Würde unantastbar ist, geprägt von einem Bild des gegenseitigen Respekts und Interesses an anderen. Selbstbestimmung und Möglichkeiten der Beteiligung sind für uns demokratische Grundvoraussetzungen, die unser Zusammenleben prägen.

Unsere Arbeitsweise:

ibuk sieht sich als EntwicklerIn und TrägerIn von Projekten, Know-How und Konzepten und setzt Vernetzungsmöglichkeiten unter ein neues Verständnis von Integration. Wir wollen durch Begegnung und Kulturvermittlung eine Akzeptanz auf allen Seiten fördern, überall da, wo das Zusammenleben stattfindet.

ibuk entwickelt eigene Projekte für und mit Menschen, die hier leben. Bottom-up statt top-down, das heißt eine ständige Partizipation der Zielgruppe und Empowerment spielen dabei einen zentrale Rolle.

ibuk berät und begleitet aber auch bestehende Einrichtungen und Angebote in den Bereichen Soziales, Kultur und Gesundheit in der Entwicklung, Konzeption sowie bei der Durchführung interkultureller Angebote bzw. integrativer Ausrichtungen.

Zentrale Punkte unserer Arbeit durch Begegnung und Kulturvermittlung sind ein Abbau von Barrieren, ein Aufbau und Austausch von interkulturellem Know-How genauso wie die Vermittlung von Wissen über die oberösterreichische Kultur. Weiters sind uns folgende Aspekte ein wichtiges Anliegen: das Entdecken von Gemeinsamkeiten und das Würdigen von Unterschieden, der Abbau von Integrationshindernissen, Unsicherheiten und Ängsten und eine Stärkung des Verständnisses für Menschen unterschiedlichster Herkunft ganz im Sinne einer Bewusstseitsarbeit hin zu der Erkenntnis, dass Integration kein einseitiger Prozess ist.

Unser Zugang und Verständnis von Integration:

Wir verstehen Integration als dynamischer, individueller und gesellschaftlicher Prozess der aktiv gestaltet werden muss. Partizipation und Empowerment spielen dabei eine große Rolle. Dies betrifft Zugewanderte wie auch “Stamm-Einheimische”. Es geht uns dabei darum, Begegnungen zwischen Einheimischen und MigrantInnen zu fördern und in Form von aktiver BürgerInnenschaft und in Wechselwirkung zu- und miteinander.

Dabei werden Aspekte identitärer und kultureller Integration reflektiert. Gelingende Integration bedeutet zugleich auch die Stärkung und Sicherung des Zusammenhalts in einer Gesellschaft, die wie wir glauben, durch interkulturelle Begegnungen und gemeinsames Erfahren, Erleben, Kennenlernen und Erarbeiten gefördert werden kann. Dadurch werden Selbst- und Fremdbilder gemeinsam neu erschaffen.

Wir sehen Vielfalt als Chance:

Für MigrantInnen gehört der Umgang mit unterschiedlichen kulturellen Milieus zum Alltag. In einer transkulturellen Gesellschaft sind ZuwanderInnen in mindestens zwei Kulturen zuhause: in ihrer Herkunftskultur, aber auch in der Kultur ihrer neuen Heimat. Diese Vielfalt steht aber auch einer generellen, gesellschaftlichen Vielfalt an sozialen Gruppen, Schichten, Milieus, Lebensstilen und Kulturen gegenüber.

Wir wollen daher dazu beitragen, dass wir alle die Pluralität unserer Gesellschaft anerkennen und die damit einhergehenden Potentiale für das Zusammenleben kreativ fruchtbar gemacht werden und somit zur Stärkung eines Zusammenhalts beitragen können.

Kulturelle Aufgeschlossenheit und kulturelles Selbstbewusstsein sind Kompetenzen, die im europäischen Kontext immer wichtiger werden. Wir wollen durch unsere Tätigkeit und Projekte Chancen für solchen Austausch und Dialog im Sinne einer multikulturellen Gesellschaft schaffen, die das Miteinander mehr im Auge hat, als das Nebeneinander.

Schwerpunkte in der Arbeit von ibuk:

  • Entwicklung, Begleitung und Unterstützung von konkreten Integrationsangeboten in Linz. Die Zielgruppen Kinder, Jugendliche und deren Familien sowie Frauen stehen dabei im Vordergrund.
  • Entwicklung neuer Formen/Wege zur Einbindung von MigrantInnen und „neuen“ BürgerInnen in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur und Gesundheit. Entwicklung von interkulturellen Konzepten, Bildungsangeboten und Projekten in Form von Kooperationen im Linzer Kultur-, Sozial- und Gesundheitsbereich (Öffentlicher Bereich, Vereine im Social-Profit-Bereich).
  • Vernetzungstätigkeit zu Kultureinrichtungen und Vereinen sowie öffentlichen Angeboten unter dem Aspekt Integration.
  • Eine “besondere” Form von Kulturvermittlung (in diesem Verein arbeiten z.B. die Kulturlotsinnen von Linz09 weiter).
  • Eine Haltung der Partizipation und des Empowerments, die in konkreten Projekten ihre Umsetzung findet.
  • Die Sensibilisierung der Gesellschaft für die Bedeutung von Migrations- und Integrationsfragen als zentrale Zukunftsthemen.

Unsere Tätigkeitsbereiche sind:

Unser Arbeitsraum ist die Stadt Linz. Hier arbeiten wir vorwiegend mit:

  • Kinder- und Familieneinrichtungen
  • Schulen und Bildungseinrichtungen
  • Kultureinrichtungen
  • Vereinen
  • Einrichtungen in den Bereichen Kultur, Soziales und Gesundheit

PartnerInnen, mit denen wir aktuell bereits Kooperationen haben/hatten:

  • Linzer Volksschulen
  • Das Berufsförderungsinstitut OÖ (BFI OÖ)
  • Die OÖ Landesbibliothek
  • Die OÖ Landesmuseen
  • Das Ars Electronica Center Linz (AEC)
  • Die Kinderfreunde Linz
  • Der türkische Elternverein in Linz
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